Neben den 2-Euro-Gedenkmünzen gelten auch die regulären 2-Euro-Kursmünzen als beliebtes Sammelgebiet – und für Sammler von Umlaufmünzen gibt es nach längerer Pause endlich neue Motive:
Mit dem Beitritt Bulgariens zur Eurozone zum 1. Januar 2026 wurde zugleich die erste 2‑Euro‑Kursmünze des Landes geprägt. Auf der nationalen Seite der Münze ist das Porträt von Paisius Hilendarski zu sehen, dem bedeutenden geistigen Vater der bulgarischen Wiedergeburt im 18. Jahrhundert – ein symbolträchtiges Motiv, das die neue Identität im Euroraum unterstreicht. Diese Ausgabe markiert nicht nur den Wechsel vom Lew zum Euro, sondern setzt auch numismatisch einen frischen Akzent in der europäischen Münzlandschaft.
Auch Luxemburg bringt frischen Wind in seine Umlaufmünzen: Mit dem Thronwechsel im Oktober 2025 werden die Kursmünzen ab 2026 mit dem Porträt von Großherzog Guillaume anstelle seines Vaters Henri ausgegeben. Die Banque centrale du Luxembourg (BCL) hat das neue Design offiziell vorgestellt, das das Staatsoberhaupt auf der nationalen Seite der Euro‑Münzen zeigt.
Im Fürstentum Monaco wurde bereits für das Jahr 2025 eine 2‑Euro‑Kursmünze mit überarbeitetem Portrait von Fürst Albert II. herausgebracht, anlässlich seines 20. Thronjubiläums und als Aktualisierung der bisherigen Darstellung. Diese Ausgabe, in bankfrischer Qualität geprägt, ersetzt das langjährige bisherige Motiv und sorgt für frischen Sammlerreiz, weil das Porträt des Fürsten zum erstem Mal nach über einem Jahrzehnt einem Design‑Update unterzogen wurde – ein echtes Highlight angesichts der im Euroraum sonst eher seltenen Portraitänderungen.
Ein weiterer spannender Aspekt für Sammler ist der Vatikan: Nachdem mit der Wahl von Papst Leo XIV. eine neue Pontifikatsära begonnen hat, wird erwartet, dass ab 2026 eine neue Münzserie mit seinem Bildnis auf den Umlauf‑Euro‑Münzen des Vatikan erscheint.


