Eine Probeprägung aus der späten Qing-Dynastie hat im Mai 2026 bei Shanghai Hosane einen außergewöhnlichen Preis erzielt. Die Guangdong-Doppeldrachenmünze zu einem Tael wurde für 50,83 Millionen Yuan einschließlich Aufgeld verkauft. Dahinter steht die Geschichte einer der bekanntesten chinesischen Silberraritäten – und eines Marktes, in dem Spitzenobjekte ganz anderen Regeln folgen als gewöhnliche Sammlermünzen.
Eine Gruppe von Anbietern soll gewöhnliche Kupfermünzen der späten Qing-Dynastie und frühen Republikzeit chemisch behandelt und anschließend als außergewöhnlich gut erhaltene Sammlerstücke verkauft haben. Bei Livestream-Verkäufen verlangten die Betreiber bis zu 1.999 Yuan je Stück. Nach Angaben der Polizei erreichte der Fall ein Volumen von rund 2,4 Millionen Yuan. Das Verfahren zeigt, wie wichtig originale Oberflächen bei der Bewertung historischer Münzen sind.
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