Eine Gruppe von Anbietern soll gewöhnliche Kupfermünzen der späten Qing-Dynastie und frühen Republikzeit chemisch behandelt und anschließend als außergewöhnlich gut erhaltene Sammlerstücke verkauft haben. Bei Livestream-Verkäufen verlangten die Betreiber bis zu 1.999 Yuan je Stück. Nach Angaben der Polizei erreichte der Fall ein Volumen von rund 2,4 Millionen Yuan. Das Verfahren zeigt, wie wichtig originale Oberflächen bei der Bewertung historischer Münzen sind.
Besondere Seriennummern, fluoreszierende Varianten und zusammenhängende Nummernfolgen werden auf chinesischen Sammlermärkten mit hohen Aufschlägen angeboten. Eine Recherche in Peking dokumentiert 1.000 Fünf-Jiao-Scheine mit einem Nennwert von insgesamt 500 Yuan, für die ein Händler 5.800 Yuan verlangte. Der Fall ist nicht nur eine Geschichte über Sammlerpräferenzen, sondern auch über die rechtlichen Grenzen des Handels mit noch umlaufendem Geld.
Die staatliche China Gold Coin Group hat im Mai 2026 eine ausdrückliche Warnung vor unerlaubten Geschäftsmodellen mit Panda-Goldmünzen veröffentlicht. Kooperationspartner dürfen die Münzen demnach nur im regulären physischen Handel vertreiben. Produkte mit Hebel, aufgeschobener Lieferung oder garantierten Erträgen sind vom offiziellen Vertriebsmodell nicht gedeckt.
Zum chinesischen Neujahr bieten zahlreiche Händler goldfarbene und goldhaltige Geschenkbanknoten an. Chinesische Recherchen warnen davor, diese privaten Produkte mit amtlichen Gedenkbanknoten zu verwechseln.
Anleger meldeten Ende Januar Probleme bei der Auszahlung von Guthaben und der Auslieferung von Gold über eine Plattform aus dem Handelszentrum Shenzhen-Shuibei. Der Fall zeigt die Risiken, wenn physischer Goldhandel mit komplexen digitalen Geschäftsmodellen vermischt wird.
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