Beim zweiten ZukunftsForum Edelmetalle in Frankfurt hat die Branche zurück und nach vorn geschaut – und in den Vorträgen und Podiumsdiskussionen wurden gleich mehrere zentrale Herausforderungen deutlich
In China geraten Goldschmuckstücke zum festen Gesamtpreis in die Kritik. Eine journalistische Untersuchung zeigt, wie sehr sich der rechnerische Grammpreis vom öffentlich angezeigten Goldkurs unterscheiden kann.
Nach außergewöhnlichen Schwankungen des Silberpreises geriet ein chinesischer Rohstofffonds wegen der Bewertung seiner Bestände in die Kritik. Die Fondsgesellschaft stellte einen Ausgleichsplan vor. Der Fall wirft Fragen zu fairen Fondspreisen und zur Kommunikation mit Kleinanlegern auf.
Starke Goldpreisschwankungen führen in China zu Konflikten zwischen Schmuckkäufern und Händlern. Wer kurz vor einem Kurssturz gekauft hat, möchte bisweilen vom Geschäft zurücktreten. Doch eine ungünstige Preisentwicklung allein ist kein automatischer Rückgabegrund.
Neben der persönlichen Risikoeinstufung begrenzen chinesische Banken zunehmend, wann und in welcher Menge Goldsparprodukte gekauft oder verkauft werden können. Die Regeln können sich im Jahresverlauf verändern.
Anleger meldeten Ende Januar Probleme bei der Auszahlung von Guthaben und der Auslieferung von Gold über eine Plattform aus dem Handelszentrum Shenzhen-Shuibei. Der Fall zeigt die Risiken, wenn physischer Goldhandel mit komplexen digitalen Geschäftsmodellen vermischt wird.
Ende Januar 2026 zahlten Anleger für einen chinesischen Silberfonds zeitweise einen erheblich höheren Börsenpreis als der rechnerische Wert seines Fondsvermögens. Ein Aufschlag von rund 64 Prozent illustriert das Risiko spekulativer Nachfrage.
Der Edelmetallmarkt hat am Freitag ein historisches Signal gesendet: Der Silberpreis ist im Tagesverlauf erstmals über die Marke von 100 US-Dollar je Feinunze gestiegen. Damit wurde eine Schwelle überschritten, die lange als psychologisch kaum erreichbar galt – selbst unter überzeugten Silber-Bullen. Am späten Nachmittag notierte Silber um die Marke von 100 US-Dollar, ohne diese bislang nachhaltig überwinden zu können. Eine kurzfristige Konsolidierung auf diesem Niveau ist wenig...
Chinesische Geldhäuser stufen Goldsparprodukte nicht mehr als Anlage für nahezu jeden Kunden ein. Anfang 2026 verschärfte die Industrial and Commercial Bank of China die Voraussetzungen für neue Goldsparverträge.
Die Diskussion über die Goldreserven der USA hat mit einer überraschenden Ankündigung von Ex-Präsident Donald Trump neuen Zündstoff erhalten. Elon Musk, mittlerweile Leiter des „Department of Government Efficiency“ (Doge), soll persönlich nach Fort Knox reisen, um die dortigen Goldbestände zu inspizieren. Doch diese Idee wirft zahlreiche Fragen auf – und sorgt für Spekulationen.



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